Das Fazit einer wissenschaftlichen Arbeit wird in der Regel als „Resümee“, „Schluss“ oder einfach nur „Ergebnisse“ betitelt und fasst die Ergebnisse der Forschung in der wissenschaftlichen Arbeit kurz zusammen. Dabei wird im besten Fall die Forschungsfrage aus der Einleitung beantwortet. Ist dies nicht der Fall, sollte die wissenschaftliche Arbeit überarbeitet werden, weil die Einleitung und das Fazit aufeinander abgestimmt sein müssen und die gesamte wissenschaftliche Arbeit abrunden.
Bei dem Verfassen des Fazits für die wissenschaftliche Arbeit ist darauf zu achten, dass keine neuen Aspekte oder Erkenntnisse aufgeführt werden. Lediglich die im Hauptteil behandelten Punkte werden kurz und knapp zusammengefasst dargestellt. Dies gilt auch für Quellen und Literatur. Zitate sollten ebenfalls im Fazit vermieden werden.
Hilfreich ist es immer, sich Stichpunkte während des Schreibprozesses oder unmittelbar nach Fertigstellung des Hauptteils zu notieren. Dadurch werden keine wichtigen Aspekte vergessen oder aus Versehen neue ergänzt. Die Ausformulierung der Stichpunkte wird allerdings erst nach der Erstellung der Einleitung empfohlen, weil dadurch auf Aspekte in der Einleitung angeknüpft werden kann. Die Einleitung und das Fazit müssen immer in Bezug gesetzt werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt, der in der wissenschaftlichen Arbeit nicht fehlen darf, ist die anknüpfende Forschung und der Ausblick in die Zukunft. Aus Platzmangel können nicht alle Aspekte in der Arbeit behandelt werden, weswegen weitere Forschungsmöglichkeiten im Fazit genannt werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Fazit nur einen kleinen, aber sehr wichtigen Teil der wissenschaftlichen Arbeit ausmacht. Hierin werden die wichtigsten Erkenntnisse bezugnehmend auf die Fragestellung in der Einleitung festgehalten und Ausblicke auf weitere Forschungsmöglichkeiten gegeben. Da das Fazit üblicherweise zuletzt gelesen wird, ist dies die Möglichkeit, einen bleibenden positiven Eindruck zu hinterlassen.
