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Wissenschaftliche Arbeit – Forschungsfrage

Eine gelungene wissenschaftliche Arbeit, ganz gleich, ob es eine Hausarbeit, Bachelorarbeit oder Masterarbeit ist, setzt eine gut überlegte Forschungsfrage voraus. Dabei ist es nicht notwendig, die Forschungsfrage mit „inwiefern“ als Frage zu formulieren. Diese kann sowohl im Titel als auch im Fließtext als Aussagesatz formuliert werden.

Die Forschungsfrage in einer wissenschaftlichen Arbeit stellt den Kernaspekt des Textes dar. Die gesamte Arbeit diskutiert von der Einleitung bis zum Fazit die Forschungsfrage. Aus diesem Grund ist es wichtig, bereits zu Beginn des Schreibprozesses festzulegen, was in der Arbeit untersucht werden soll.

Um das Vorgehen zu erleichtern, kann mithilfe der W-Fragen (Wer? Was? Wie? Warum? Wozu? Wo? Wann?) eine grobe Idee für eine mögliche Forschungsfrage erarbeitet werden, die durch eine Mindmap weiter strukturiert werden kann. In der Mindmap werden Zusammenhänge deutlich, die wiederum der Gliederung des Textes dienen.

Die Forschungsfrage sollte ein bestimmtes Ziel verfolgen: definieren, erklären, beschreiben, interpretieren, vergleichen, analysieren, argumentieren, beweisen oder prognostizieren. Die Überlegung, was die wissenschaftliche Arbeit erreichen soll, muss erfolgt sein, damit die Forschungsfrage formuliert werden kann.

Mithilfe der W-Fragen und des gewählten Ziels der Arbeit kann die Forschungsfrage schließlich formuliert werden. Relevante Zusammenhänge mit theoretischen Hintergründen sowie eigene Erkenntnisse verhelfen zu einer gelungenen wissenschaftlichen Arbeit. Insbesondere die Eigenleistung durch neue Erkenntnisse sollte in einer wissenschaftlichen Arbeit deutlich werden und bei der Formulierung der Forschungsfrage berücksichtigt werden. Nicht immer lässt sich die formulierte Forschungsfrage, entweder durch zu wenig Literatur oder durch bereits ausgiebig vorhandene Forschungsarbeit, mit ausreichend Eigenanteil bearbeiten.

Beispiele für Forschungsfragen gibt es viele. Oft hängt die Formulierung von dem Studienfach und dem Schwerpunkt ab. In seltenen Fällen neigt die Formulierung der Forschungsfrage Richtung Schwerpunkt des Prüfenden als nach den eigenen Interessen zu schauen. Der Umfang der Literatur ist ein weiteres Kriterium, wonach eine Forschungsfrage formuliert wird. Sollen in der wissenschaftlichen Arbeit theoretische Konzepte mithilfe von selbst zusammengestellten Kriterien verglichen oder mögliche Grenzen für ausgewählte Konzepte untersucht werden? Statistische Daten aus der Vergangenheit können bei der Erarbeitung von Prognosen behilflich sein.

Es wird deutlich, dass sich eine Forschungsfrage für die wissenschaftliche Arbeit nicht so einfach formulieren lässt. Es müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden. Doch sobald die Forschungsfrage nach einigen Überlegungen formuliert ist, kann die Literaturrecherche beginnen.

Wissenschaftliche Arbeit – Themenfindung

Das Finden eines geeigneten Themas ist der erste Schritt beim wissenschaftlichen Schreiben. Bevor die Suche nach einem geeigneten Thema für die wissenschaftliche Arbeit beginnen kann, muss zunächst der Unterschied zwischen den unterschiedlichen Formen einer wissenschaftlichen Arbeit bekannt sein.

An der Universität werden sowohl Hausarbeiten oder Seminararbeiten als auch Bachelorarbeiten und Masterarbeiten als Prüfungsanforderung verlangt. An einigen Universitäten wird weiterhin die Examensarbeit geschrieben. Die Hausarbeit ist oft beschreibend, was bedeutet, dass Sachverhalte aufbereitet oder verglichen werden. Bachelorarbeiten und Masterarbeiten müssen eigene Forschung enthalten, denn diese sind länger und fordern die Eigenleistung Studierender durch Untersuchungen, Analysen etc. Somit müssen die Anforderungen als aller erstes geklärt sein.

Die Themenfindung für die Hausarbeit gestaltet sich meist einfacher. Oft gibt es Themenlisten, aus denen sich Studierende ein Thema aussuchen können. Wird zu dem ausgewählten Thema ein Referat gehalten, ist der erste Schritt getan. Das Referat kann für die Hausarbeit ausgebaut werden, indem die Inhalte präzise auf eine Forschungsfrage zugeschnitten werden. Die Seminarinhalte sowie zusätzliche Literaturrecherche helfen, einen Überblick zu bekommen, sodass ein grobes Thema eingegrenzt werden kann. Beispielsweise können unterschiedliche Konzepte verglichen, ein chronologischer Überblick dargestellt, eine Prognose ermittelt, regionale oder nationale Unterschiede gegenübergestellt oder bestimmte Personengruppen untersucht werden.

Die Themenfindung für die Bachelorarbeit oder Masterarbeit kann durch interessante Themen, die bereits während des Studiums präsent waren, erleichtert werden. Meistens besteht Interesse und Vorwissen zu bestimmten Themengebieten, die aufgegriffen werden können. Dies spart Zeit und Mühe, weil an einem Thema angeknüpft werden kann, womit sich bereits beschäftigt wurde. Grundlagenliteratur oder Übersichtswerke zu einem Interessengebiet weisen eine Richtung. Durch die erste Literaturrecherche können Schlüsselbegriff mithilfe einer Mindmap angeordnet werden, um Forschungslücken zu erkennen und diese für das eigene Thema der wissenschaftlichen Arbeit zu nutzen.

Sobald sich für ein Thema entschieden wurde, kann eine Forschungsfrage formuliert werden. Ergänzend durch Unterfragen kann sogar ein Gliederungsüberblick ersichtlich werden.  Welche Fragen und Unterfragen soll die wissenschaftliche Arbeit beantworten? Oft wird erst durch die Unterfragen die finale Forschungsfrage formuliert. Steht die Forschungsfrage mit den Unterfragen, beschleunigt es den Schreibprozess und die wissenschaftliche Arbeit kann zügig fertiggestellt werden.

Lektorat – Sprachstil

Wissenschaftliche Arbeiten Studierender weisen nicht selten Textstellen auf, die sprachliche Fehler oder Mängel enthalten. Dadurch können Rückschlüsse auf die sprachliche Kompetenz der Schreibenden gezogen werden, was sich wiederum auf die Bewertung der eingereichten Arbeit auswirkt. Das Lektorat beschäftigt sich vordergründig mit der sprachlichen Korrektheit eines Textes und optimiert den Sprachstil der wissenschaftlichen Arbeit.

Zu den sprachlichen Mängeln gehören unter anderem falsch verwendete sprachliche Bilder oder Metaphern. Außerdem kommt es hin und wieder vor, dass schiefe Vergleiche angestellt oder einzelne Wörter inhaltlich falsch oder ungenau verwendet werden. Wortwiederholungen oder Zweideutigkeiten sollten in wissenschaftlichen Arbeiten vermieden werden. Dasselbe gilt für man-Formulierungen oder die Verwendung von Personalpronomen. Am häufigsten wird der Pleonasmus verbessert.

Erfahrene Lektoren haben ein ausgeprägtes Sprachwissen und ein besonderes Sprachgefühl. Dies lässt sich im Gegensatz zu Regeln der Rechtschreibung oder Grammatik nicht so leicht aneignen, zumindest nicht innerhalb kurzer Zeit. Für eine zufriedenstellende Arbeit, sowohl für den Kunden als auch für den Auftragnehmer, sollten bei Unsicherheiten Wörter nachgeschlagen werden. Insbesondere Begriffe und Redewendungen können in Nachschlagewerken problemlos nachgeschaut werden, um peinliche Fehler zu vermeiden.

Die Sprache ist statisch und somit auch alle ihre Aspekte. Die Fehler von heute könnten die Regeln von morgen werden. Veraltete Redewendungen sollten in wissenschaftlichen Arbeiten nur im Rahmen einer Analyse verwendet werden. Ist dies nicht der Fall, sollte viel Wert auf einen angemessenen und allgemein verwendeten Sprachgebraucht gelegt werden. Umgangssprachliche Ausdrücke sind generell zu vermeiden.

Aufgrund der zahlreichen Fehlerquellen in Bezug auf den Sprachstil ist somit ein professionelles Lektorat von einem erfahrenen Lektor bzw. einer Lektorin anzuraten, um die Fehler zu finden und die wissenschaftliche Arbeit zu optimieren.

 Korrekturen Magel übernimmt gerne das Lektorat für Ihren Text!

Korrektorat – Zeichensetzung

Die Zeichensetzung wird fast ausschließlich mit der Kommasetzung assoziiert. Doch dazu gehören genauso Satzzeichen wie Strichpunkte, Satzschlusspunkte, Doppelpunkte, Ausrufe- und Fragezeichen. Anführungszeichen, Apostrophe, Binde- und Ergänzungsstriche, Gedankenstriche, Klammern, Abkürzungen und Auslassungspunkte zählen ebenfalls zu der Zeichensetzung. Es wird deutlich, dass das Korrigieren der Zeichensetzung nicht nur auf die Kommasetzung beschränkt ist, sondern viel mehr zu prüfende Aspekte einschließt.

Da stellt sich die Frage, woher kommt die Annahme, dass bei der Zeichensetzung nur wenige Aspekte zu prüfen sind? Wahrscheinlich liegt es daran, dass die meisten Studierenden hauptsächlich Schwierigkeiten bei der Kommasetzung und weniger Probleme mit den typografischen Zeichen haben. Zwar werden im Hinblick auf die Typografie hin und wieder Fehler gemacht, diese sind aber auf Flüchtigkeit zurückzuführen. Außerdem zählen solche Fehler zu den lässlichen Fehlern und fallen dadurch kaum ins Gewicht.

Dabei ist die korrekte Anwendung der Satzzeichen eine große Hilfe, die Struktur eines Textes zu erkennen. Die Satzzeichen gliedern nicht nur den Text und die Sätze, sondern sie machen auch den Sinn einer Aussage deutlich. Die inhaltliche Erfassung wird dadurch deutlich erleichtert. Ein Komma an der falschen Stelle kann die Aussage verändern und führt schnell zu Missverständnissen. Satzeichen können zudem wichtige Satzteile hervorheben oder Weglassungen markieren.

Beim Korrekturlesen eines Textes muss neben der korrekten Verwendung der Satzzeichen auch auf die Vollständigkeit und Folgerichtigkeit geachtet werden. Damit ist gemeint, dass eine geöffnete Klammer anschließend geschlossen werden muss oder nach einer formulierten Frage ein Fragezeichen folgt. Aufgrund von Zeitdruck schleichen sich immer wieder Fehler bezüglich der Vollständigkeit und Folgerichtigkeit ein, die sich durch mehrmaliges Lesen eines Textes vermeiden lassen.

Aufgrund der zahlreichen Fehlerquellen in Bezug auf die Zeichensetzung ist somit immer eine professionelle Korrektur von einem erfahrenen Korrekturleser bzw. einer Korrekturleserin anzuraten, um die Fehler zu finden und die wissenschaftliche Arbeit zu optimieren.

 Korrekturen Magel übernimmt gerne die Korrektur Ihres Textes!

Korrektorat – Grammatik

Die Grammatik ist neben der Rechtschreibung ein weiteres Feld, das beim Korrekturlesen von wissenschaftlichen Arbeiten berücksichtigt werden muss. Selten sind bei den Studierenden die Regeln erlerntes grammatikalisches Wissen, sondern oft das einfache Sprachgefühl als Muttersprachler. Doch vor allem Ausnahmeregelungen führen vermehrt zur falschen Anwendung von Grammatik und somit zu einer höheren Fehleranzahl in der wissenschaftlichen Arbeit. Ein erfahrener Korrekturleser bzw. eine erfahrene Korrekturleserin verfügt über ein gefestigtes grammatikalisches Wissen, das bei Seminar- oder Abschlussarbeiten als Unterstützung hinzugezogen werden sollte.

Ein Satz besteht aus vielen Wörtern, die nicht beliebig gegliedert sind, sondern eine feste Anordnung haben. Dies führt zu einer besseren Lesbarkeit und somit zu einem besseren Verständnis der Sätze. Aus diesem Grund ist die Anwendung eines regelgerechten Baus von Satzteilen für das sinngemäße Verständnis des gesamten Textes notwendig.

Das flüssige Lesen einer wissenschaftlichen Arbeit wird außerdem durch das korrekte Konjugieren und Deklinieren von Wörtern unterstützt. Das Beugen von Substantiven und den dazugehörigen Artikeln, Adjektiven und Pronomen fällt unter den Begriff Deklination. Die Konjugation beschreibt die korrekte grammatikalische Form eines Verbs. Wissenslücken oder Unachtsamkeit bezüglich der Flexion von Wörtern kann zu Unklarheiten im Text führen. Deswegen ist es wichtig, dass starke als auch schwache Verben richtig gebeugt werden, der Kasus von Adjektiven korrekt verwendet wird und der Numerus von Verben bei mehreren Subjekten beachtet wird. Die falsche Bildung des Plurals und der Steigerungsformen des Adjektivs werden selten bewusst falsch gemacht. Trotzdem kommt es bei Zeitdruck oft vor, dass sich solche Fehler einschleichen und von einem erfahrenen Korrekturleser bzw. einer erfahrenen Korrekturleserin beseitigt werden müssen.

Ein weiterer Punkt ist die korrekte Verwendung der Zeitformen in Seminar- oder Abschlussarbeiten. Viele Studierende wenden das Präsens, Präteritum und Perfekt falsch an. Dabei gibt es klare Vorschriften, wann welche Zeitform verwendet werden muss. Zu beachten ist allerdings, dass je nach Studiengang unterschiedliche Richtlinien bezüglich des Verfassens von wissenschaftlichen Arbeiten sowie der verwendeten Zeitformen vorliegen. Aus diesem Grund ist es immer ratsam, sich die Richtlinien der eigenen Universität und des Studiengangs anzuschauen oder direkt die Prüfenden zu fragen. Dadurch werden weitere unnötige Fehler in der wissenschaftlichen Arbeit vermieden.

Unter Zeitdruck wird weniger auf die Rechtschreibung oder Grammatik geachtet, sondern viel mehr auf die Fertigstellung der wissenschaftlichen Arbeit vor dem Ablauf der Frist. Dabei werden nicht zu selten Wörter vergessen, weil der Kopf schneller denkt, als die Finger tippen. Die Konjunktion dass wird mit dem Pronomen das verwechselt. In manchen Regionen Deutschlands achten Studierende nicht auf die korrekte Verwendung von als und wie.

Der Punkt Grammatik ist somit umfangreicher als der Punkt Rechtschreibung und nimmt beim Korrekturlesen viel mehr Zeit in Anspruch. Korrekturen Magel übernimmt gerne die Korrektur!

Korrektorat – Rechtschreibung

Die korrekte Rechtschreibung ist neben der Grammatik einer der Hauptpunkte, die ein Korrektorat ausmachen. Alle Regeln zur richtigen Schreibweise von Wörtern sind darin enthalten. Nicht nur aufkommende Wissenslücken bezüglich der Groß- und Kleinschreibung, sondern auch die Getrennt- oder Zusammenschreibung von Wörtern führen zu vermeidbaren Fehlern in wissenschaftlichen Arbeiten.

Aus diesem Grund ist es für Studierende wichtig, das eigene mangelnde Rechtschreibwissen durch einen erfahrenen Experten zu ergänzen. Dies können Kommilitonen sein, die sich in der Thematik auskennen. Doch diese lesen die wissenschaftliche Arbeit lediglich ein einziges Mal und übersehen somit viele Fehler. Dies passiert einem erfahrenen Korrekturleser bzw. einer erfahrenen Korrekturleserin nicht. Denn eine Person, deren alltägliche Hauptaufgabe das Korrekturlesen ist, kennt nicht nur die richtige Schreibung von Wörtern, sondern achtet außerdem auf eine angemessene Zeichensetzung sowie die korrekte Worttrennung. Die Pflicht eines Korrekturlesers bzw. einer Korrekturleserin ist es, einen geschriebenen Text mehrmals zu lesen, um Tippfehler, Buchstabendreher oder fehlende Buchstaben zu erkennen und diese in der wissenschaftlichen Arbeit der Studierenden auszubessern.

Das professionelle Korrekturlesen eines Experten kann nicht durch eine kostensparende Variante in Form von einer Korrektursoftware ersetzt werden, da diese oft die sinnverändernden Fehler nicht erkennt. Dies ist oft der Fall, wenn ein Begriff zwar korrekt geschrieben ist, aber an der gelesenen Stelle inhaltlich nicht passt. Solche Fehler fallen einer Korrektursoftware nicht auf, da eine vertraute Schreibung nicht als falsch markiert wird. Ob ein Satz damit sinnfrei klingt, ist für die Korrektursoftware nicht erkennbar. Für die Note der wissenschaftlichen Arbeit allerdings schon! Ein erfahrener Korrekturleser bzw. eine erfahrene Korrekturleserin erkennt schnell und gründlich korrekt geschriebene, aber sinnfreie Wörter in wissenschaftlichen Arbeiten, weil der zu korrigierende Text inhaltlich und nicht mechanisch gelesen wird.

Aufgrund der genannten Gründe ist somit immer anzuraten, eine professionelle Korrektur von einem erfahrenen Korrekturleser bzw. einer erfahrenen Korrekturleserin durchführen zu lassen, um die Fehler zu finden und die wissenschaftliche Arbeit zu optimieren.

 Korrekturen Magel übernimmt gerne die Korrektur Ihres Textes!

Korrektorat und Lektorat

Das Studieren und das Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten gehören untrennbar zusammen. Spätestens in den höheren Semestern steht die Anfertigung einer Seminararbeit bzw. einer Abschlussarbeit an. Denn es wird nicht nur das bewertet, was die Studienzeit über gelernt und im Kopf gefestigt wurde, sondern das Verschriftlichen des angeeigneten Wissens in Hausarbeiten, Bachelorarbeiten oder Abschlussarbeiten. Dies sollte nicht dem Zufall überlassen werden!

Das Korrektorat oder das Lektorat bei einem Experten sollte somit die erste Anlaufstelle sein, bevor der Dozent bzw. der Professor die wissenschaftliche Arbeit liest. Denn je länger eine Person an einem Text schreibt, desto eher werden eigene Fehler übersehen. Selbst die offensichtlichsten Tipp-, Komma- und Rechtschreibfehler werden einfach nicht erkannt und überlesen. Aus diesem Grund sollte eine weitere Person die wissenschaftliche Arbeit Korrektur lesen bzw. lektorieren. Schließlich sehen vier Augen mehr als zwei!

Ein weiterer Grund für das Korrekturlesen oder sogar ein umfangreiches Lektorat ist die Tatsache, dass sich nicht nur Rechtschreibfehler einschleichen, sondern unpräzise Formulierungen zu inhaltlichen Unklarheiten führen können. Ein Text mit verschachtelten Sätzen lässt sich nur schwer lesen und wird von einem guten Lektor bzw. einer guten Lektorin umgeschrieben. Dadurch wird der Lesefluss verbessert. Am Ende entscheidet der Schreibende, welche Formulierung in der wissenschaftlichen Arbeit verwendet wird, doch wer flexibel bleibt und konstruktive Kritik eines Profis annimmt, verbessert den eigenen Schreibstil längerfristig. Denn aus Fehlern lernen insbesondere die Studierenden!

Sich von einem Korrektor oder Lektor unterstützen zu lassen, hat nichts mit einer Mogelpackung zutun. Die meisten Dozenten begrüßen es, wenn die Rechtschreibung angepasst ist und der Lesefluss stimmt. Problematisch wird es, wenn ganze Abschnitte umgeschrieben werden! Eine wissenschaftliche Arbeit sollte das eigene Werk sein und eigenes Gedankengut enthalten. Fremde Gedanken oder Textteile müssen immer angemessen belegt werden. Schreibt ein Korrekturleser oder ein Lektor viele Textteile um, greift er dadurch in das eigene Werk ein und verfälscht es. Wird die gesamte wissenschaftliche Arbeit von einem Profi verfasst, riskieren Studierende die Exmatrikulation. Ghostwriting ist nicht legal und ein teurer und riskanter Weg zum Abschluss. Die wissenschaftliche Arbeit ist eine Prüfungsleistung, die von jedem Studierenden selbst abgelegt werden muss. Das Einreichen einer angefertigten wissenschaftlichen Arbeit von Profis gilt als Täuschungsversuch, der als Ordnungswidrigkeit ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro nach sich ziehen oder sogar zur Exmatrikulation führen kann.

Das Korrektorat oder Lektorat auf sprachlicher Ebene ist hingegen legal und zu empfehlen. Folgende Unis empfehlen das Korrekturlesen auf den eigenen Webseiten:

Universität des Saarlandes
„Vor der Abgabe ist es immer sinnvoll, eine Bachelor-Arbeit Korrekturlesen zu lassen.“
Quelle: http://www.uni-saarland.de/fak5/psy/BachelorInfo.pdf

Uni Zürich
en Sie Ihre Arbeit unbedingt von einer Person mit guten Deutschkenntnissen Korrektur lesen.“
Quelle:https://www.psychologie.uzh.ch/dam/jcr:ee1f3d82-efb4-4726-afa5-d95d1816d062/Richtlinien_Literaturarbeit_2012-06-26.pdf

TUM München
„Finden Sie jemanden, der das für Sie übernehmen kann. Denn oft ist man als Autorin oder Autor ‘betriebsblind‘ und sieht die eigenen Tipp-, Rechtsschreib- und Grammatikfehler nicht mehr. Freunde, Verwandte oder Kommilitonen (die selbst gerade nicht im Abschlussarbeitenstress sind) eignen sich dafür hervorragend.“
Quelle: http://www.tum.de/studium/studienabschluss/abschlussarbeit/tipps-und-tricks/

LMU München
„Neben Freunden, Kommilitonen und Verwandten kann man auch einen Profi bitten, seine Bachelorarbeit Korrektur zu lesen.“
Quelle: http://www.tum.de/studium/studienabschluss/abschlussarbeit/tipps-und-tricks/

Um eine fehlerfreie Hausarbeit, Bachelorarbeit oder Masterarbeit abzugeben, sollte die wissenschaftliche Arbeit von einem Experten geprüft werden. Somit wird nicht nur die Prüfungsnote verbessert, sondern auch der eigene Schreibstil. Korrekturen Magel übernimmt gerne die Korrektur der wissenschaftlichen Arbeit und passt bei Bedarf den Schreibstil an.